Verhalten



Verhalten:
Das wichtigste Sinnesorgan der Bartagame ist das Auge. Die Tiere berühren bei der Erkundung von neuen Gegenständen diese auch mit der Zunge, um dadurch Duftstoffe aufzunehmen.

Territorialverhalten:
Ranghöhere Tiere suchen sich den höchstmöglichen Platz im Terrarium. Erblickt eine Bartagame einen rangniedrigeren Artgenossen, macht es seinen Revieranspruch durch Kopfnicken deutlich. Das andere Tier nickt langsam zurück, winkt dabei mit dem Arm und flacht schräg seinen Körper ab.

Unterwirft sich das schwächere Tier jedoch nicht ausreichend, beißt das ranghöhere Tier sich an den Hinterkopfstacheln des Anderen fest. Wenn zwei ranggleiche Tiere aufeinandertreffen, kommt es in der Regel zum Kampf. Dazu färbt sich der gespreizte Bart der Tiere schwarz und die Bartagamen flachen ihre Körper zur Körpermitte hin ab. Hierbei umkreisen sich beide Tiere und versuchen sich zu beißen. Männchen beißen dabei häufig in die Schwanzwurzel des anderen (um es hochzuheben und kräftig zu schütteln), was zu schweren Verletzungen führen kann.

Paarungsverhalten:
Kurze Zeit nach der Winterruhe beginnen die Bartagamen ihre Paarungsbereitschaft durch ein Balzritual zu signalisieren. Das Männchen beginnt mit einem langsamen Kopfnicken, das sich immer mehr steigert. Er hebt und senkt dabei den Oberkörper ähnlich wie bei Liegestützen. Das Männchen probiert sich mehrmals am Tag zu verpaaren.

Bevor es zur Paarung kommt, versucht die männliche Bartagame den Paarungsbiss an der hinteren Stachelreihe des Kopfes, an der Flanke oder der Schulter des Weibchens anzubringen. Hierbei kann es zu leichten Verletzungen kommen. Wehrt sich die weibliche Bartagame nicht, presst das Männchen seine Kloake auf die des Weibchens und führt seinen Hemipenis ein. Die Kopulation dauert ca. 2- 3 Minuten, maximal bis zu einer halben Stunde.


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