Kauftipps



In der Regel sollte man, wenn man sich für diese interessanten Tiere entscheidet, auf Nachzuchten zurückgreifen.

Mittlerweile werden von fast allen Uromastyx-Arten regelmäßig Nachzuchten angeboten.

Vor dem Kauf sollte ein entsprechendes Terrarium schon hergerichtet sein, das mindestens eine Woche probegelaufen ist.

Am besten ist jedoch, die Tiere in einem Quarantänebecken unterzubringen und zuallererst eine Kotprobe von einem fachkundigen Tierarzt untersuchen zu lassen.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Tiere keine Entzündungen, Verbrennungen oder Beulen am Körper aufweisen. Auch dürfen die Beine keine Schwellungen haben.

Auch sollten im Maul der Dornschwanzagame keine Beläge und Entzündungen sichtbar sein.

Die Augen sollten klar und die Nase nicht schleimig sein.

Die Schwanzwurzel darf auch nicht eingefallen sein und die Beckenknochen sollten nicht hervorstehen.

Ein Husten und Pfeifen bei der Atmung deutet auf eine Erkrankung der Atemwege hin.

Abgebissene Schwänze oder Zehen sind reine Schönheitsfehler, beeinträchtigen die Tiere aber nicht weiter!

Wenn man nur ein Tier halten will, ist es doch ratsam sich 2 oder 3 Tiere zu beschaffen.

So kann man dann später sich das beste Tier heraussuchen und die anderen Tiere abgeben.

Will man sich eine Zuchtgruppe zusammenstellen, ist es ratsam, sich Jungtiere von verschiedenen Züchtern/Haltern zu holen, damit der Genpool möglichst groß ist.

Da man bei jungen Dornschwanzagamen erst mit ca. 2 Jahren das Geschlecht bestimmen kann, ist es ratsam sich 4-5 Tiere mehr zulegen, als man später für die Gruppe braucht.

Somit kann man zum gegebenen Zeitpunkt sich die schönsten und kräftigsten Tiere zurückbehalten und die restlichen Tiere abgeben.


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