Verhalten
Das wichtigste Sinnesorgan der Dornschwanzagame ist das Auge. Die Tiere berühren bei der Erkundung von neuen Gegenständen diese auch mit der Zunge, um dadurch Duftstoffe aufzunehmen.
Territorialverhalten
Ein aggressives Verhalten kann sich gegen artfremde als auch gegen artgleiche Individuen richten.
Eine sich bedroht fühlende Dornschwanzagame flacht sich ab und stellt sich schräg. Dabei kann es vorkommen, dass sie sich aufbläht um größer zu erscheinen.
Im weiteren Verlauf ihrer Drohung schlägt sie mit ihrem Schwanz in Richtung des Feindes.
Beachtet der Gegner noch immer nicht die Drohgebärden, dann beißen sie zu.
Eine Besonderheit ist auch der sogenannte Kommentkampf. Durch diesen Kampf, der sich in fünf Phasen unterteilt, wird versucht den Gegner soweit zu beeindrucken um schwere Beißerein zu vermeiden.
Paarungsverhalten
Kurze Zeit nach der Winterruhe beginnen die Dornschwanzagamen ihre Paarungsbereitschaft durch ein Balzritual zu signalisieren. Der Bock nähert sich dem Weibchen unter Rumpfschaukeln und anschließendem Kreiseltanz. Dieser Kreiseltanz wird auf dem Rücken des Weibchens und auch an besonderen Stellen des Terrariums ausgeführt. Während des Kreiseltanzes auf dem Rücken des Weibchen wird dieser mit Duftmarken versehen. Diese Marken entstehen durch den Abrieb wachsartiger Sekretpfropfen der Präanal- und Fermoralporen.
Zu Beginn der Paarungszeit sind meistens die Weibchen noch nicht paarungsbereit. Sie reagieren auf das Balzverhalten meist indem sie sich in Rückenlage werfen um sich dadurch dem Männchen zu entziehen. Das balzende Männchen versucht sich mehrmals am Tage mit dem Weibchen zu verpaaren, wobei der Bock sich am Nacken festbeißt, das Weibchen leicht den Schwanz anhebt und beide Tiere ihre Kloake aneinander pressen und das Männchen einen seiner beiden Hemipenes in die Kloake des Weibchens einführt.
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